Fröhliche Weihnachtsrede!

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Gelegenheit, an Ihre Familie/Ihr Unternehmen einige vom Herzen kommende Worte zu richten.

Wie könnte Ihre Weihnachtsrede aufgebaut sein?

Lesen Sie einige Tipps, welche Ingredienzien Ihre Rede aufputzen könnten. Im Anhang finden Sie noch zusätzliche Beispiele für eine Weihnachtsrede aus einem kürzlich erschienenen Zeitungsartikel.

Was ist bei der Weihnachtsrede wichtig?

1. Sie hält Rückschau auf das vergangene Jahr.
Lassen Sie das Jahr Revue passieren. Was waren die bedeutendsten Ereignisse? Gab es Schwierigkeiten? Erfolge? Betonen Sie die Erfolge.

2. Sie sollte das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Wecken Sie das Gefühl der Gemeinschaft. Schwierigkeiten, die gemeinsam erfolgreich überwunden worden sind, z.B. wie alle vor einem wichtigen Meeting bis spät in der Nacht zusammengesessen sind und gemeinsame Strategien ausgearbeitet haben.

Betonen Sie, dass Sie wichtige Ziele gemeinsam erreicht haben, dass die Teamarbeit gut funktioniert hat.
Sprechen Sie den Stolz auf die gemeinsame Leistung an.
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3. Sie sollte positive Gefühle wecken
Sprechen Sie Dank aus für die Leistungsbereitschaft, für das Engagement der Mitarbeiter. Zeigen Sie die positiven Konsequenzen dieser Leistungen.

Verpacken Sie Ihre Botschaft in Bilder, die die Gefühle Ihrer Zuhörer ansprechen.
Erzählen Sie eine Geschichte aus Ihrem eigenen Leben, die mit Weihnachten zu tun hatte.

Verwenden Sie Metaphern, Symbole, die das Gefühl von Weihnachten wachrufen. Z.B. Kerzen, die das Dunkel erhellen, der Geruch von Vanillekipferln im Haus, die freudige Erwartung als Kind, welche Geschenke wohl unter dem Baum liegen werden, die Wärme des Kaminfeuers, der Geruch der Bratäpfel, der Klang des Weihnachtsglöckchens.

Zitieren Sie eine Zeile aus einem Weihnachtslied oder ein Weihnachtsgedicht und was dieses für Sie bedeutet hat.
Beispiel: „Kling Glöckchen Klingelingeling war in meiner Kindheit mein Weihnachtslied, denn ich glaubte, dass das Christkind mir mehr Geschenke bringen würde, je öfter ich es singen würde...“ Leiten Sie über zum nächsten Gedanken: z.B. „Auch heute denke ich, dass viele Wünsche in Erfüllung gehen, wenn wir es uns nur fest genug wünschen und sie auch aussprechen...“

Ehrliche Gefühle sind wichtig!
Der Grat zwischen Gefühl und Peinlichkeit ist bei Weihnachtsreden besonders schmal. Sagen Sie daher nur das, was Sie wirklich empfinden und denken..

Versetzen Sie sich selbst genau in die Gefühlslage, die Sie beschreiben. Wenn Sie eine Geschichte aus Ihrem Leben bringen, fragen Sie sich: Was habe ich damals empfunden? Was habe ich damals gerochen? Was habe ich damals gehört? Das hilft Ihnen, Ihr Bild exakter zu beschreiben und gleichzeitig sich in die entsprechende Situation hineinzufühlen. Denken Sie z.B. daran, wie es als Kind war, als Sie jeden Tag das nächste Türchen auf dem Adventkalender öffnen durften. Spüren Sie diese freudige Erwartungshaltung. Gefühle des Sprechers stecken die Zuhörer an. Genau das was Sie fühlen, rufen Sie bei den Zuhörern hervor.

Vortrags-SOS® Newsletter #13, Dezember 2004
Verwendung frei unter Quellenangabe www.fleurwoess.com

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