Proben Sie, proben Sie, proben Sie!

Konfuzius, der chinesische Philosoph hatte schon vor 2500 Jahren gesagt:

“Sage es mir, und ich vergesse es.
Zeige es mir, und ich erinnere mich.
Laß es mich tun, und ich behalte es.”


Wenn Sie eine gute Rede halten wollen, hilft es, ein Buch über Rhetorik zu lesen (“Sage es mir…”). Noch besser ist es, sich gute Redner anzuhören und sich am guten Beispiel etwas abzuschauen (“Zeige es mir…”). Wenn Sie jedoch einen wirklich guten Vortrag halten wollen, müssen Sie ihn mehrmals vorher proben (“Laß es mich tun….”)

Wieviele Stunden üben Pianisten oder Geiger vor ihrem Auftritt? Wohl an die acht Stunden täglich. Und wir glauben, ohne viel Vorbereitung und ohne zu proben, eine gelungene Rede halten zu können!

Nein, ein bis zwei Proben vor einem Vortrag sind unerläßlich! Bitten Sie Ihren Partner, eine Bekannte, für Sie das Publikum zu spielen. So bekommen Sie Routine und merken an der Reaktion Ihres “Publikums” welche Passagen Ihrer Rede ankommen und an welchen Sie noch feilen müssen.

Wollen Sie sich ein professionelles Feedback holen und effizient am Vortrag arbeiten, dann machen Sie doch die Probe mit einem Vortragscoach!

Und so läuft es ab, wenn ein Klient zu mir kommt. Handelt es sich um einen längeren Fachvortrag, um eine Projekt- oder Firmenpräsentation sind drei “Sitzungen” gerade richtig. Beim ersten Treffen besprechen wir die Grundstruktur, die Argumente und die wesentlichen Faktoren, die “Botschaft” rüberzubringen. In der zweiten Sitzung haben Sie den Vortrag schon vorbereitet und wagen sich an die erste Probe. Anhand der Aufnahme auf dem Video analysieren wir gemeinsam Ihre Rede und arbeiten an Verbesserungen in Dramaturgie und Inhalt. Das dritte Mal ist die Generalprobe. Hier werden die “Akzente” und Highlights der Rede herausgearbeitet.

Meine Stammkunden kommen oft vorbei, um auch nur schnell den Inhalt ihrer nächsten Rede durchzubesprechen und sich Ideen und “Aufhänger” von mir zu holen.

Fazit:
Scheuen Sie sich nicht, eine Generalprobe Ihres Vortrags zu machen. Wenn Sie weder einen Vortragscoach in der Nähe haben, noch es vor einer bekannten Person zum Besten geben wollen, dann bleibt noch eine Möglichkeit. Setzen Sie vor Ihrem wichtigen Auftritt den Vortrag in einem anderen Rahmen an, wo nicht so viel am Spiel steht. Manche machen das in ihrem bevorzugten Club, oder in einer Volkshochschule. So erproben Sie schon im vorhinein, was gut ankommt und wo Sie noch feilen müssen. Viel Spaß!

Vortrags-SOS® Newsletter #7, März 2003
Verwendung frei unter Quellenangabe www.fleurwoess.com
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